Hauptmenü


Die Auswirkungen von Prozessen 2
oder: Du bist niemals allein!

Grundsätzliche Aussage aus der Perspektive vom Selbst:
Entwicklungsprozesse finden auf der Ebene der Persönlichkeit statt.


Um mein Selbst einzubinden, also das aktuelle Geschehen meines Egos zu erfahren anstatt 'Es' zu beobachten, begrenze ich Teile vom Selbst auf mein Ego, anders gesehen, verschmelze ich mit meinem Ego und nehme dessen Perspektiven ein; wieder anders gesehen, vergrößere ich 'die Fläche der Schnittstelle', um die Kommunikationsfertigkeit zu erhöhen. Mein Ego nimmt diese Veränderung wahr und interpretiert diese mit Einsamkeit und alleingelassen sein. Also fühlt sich mein Ego in den Zeitspannen alleine, wenn ich Ihm am nächsten bin. Am nächsten, im Sinne von näher an der Ebene der Persönlichkeit, so dass sich alle Sinne meines feinstofflichen Körpers, die gesamte Wahrnehmung, nun nach der Realität des Prozesses ausrichten kann. Das ist gewollt! Sämtliche Blockaden, Implantate, Glaubenssätze, Verhaltensmuster, Begrenzungen, Sichtweisen und vieles mehr, welche vom Ego so oft als 'schlecht' und 'falsch' interpretiert werden, sind verbundene und aktivierte Notwendigkeiten von Prozessen. Sie wurden erschaffen, damit sie für das Ego und auch vom Ego eingesetzt werden können! Und der Entwicklungsprozess ist notwendig, um meinem Ego etwas Bestimmtes zu vermitteln. Beispielsweise einem ohnmachtbezogenen Ego die Erfahrung von Fremdbestimmung und einem eigenmachtbezogenen Ego die Erfahrung der Selbstermächtigung. Mit der Erfahrung der Eigenmacht 'übt' mein Ego mit seiner Persönlichkeit 'aus sich selbst heraus' zu begreifen und dadurch ihre Entscheidungs-Ebene entsprechend zu benutzen, um mit mir freiwillig und begeistert 'den nächsten Schritt' zur Vereinigung 'zu gehen'.

Praxisbeispiel aus meinem Leben (aus dem Text Eigenliebe entfernt und wie beim vorherigen Absatz erneut mit der Perspektive aus der Ebene vom Selbst beschrieben und sehr ergänzt):
Eine Woche bevor wir den Text Eigenliebe formulierten, zeigte ich meinem Ego, dass es an der Zeit ist, die bis dahin praktizierte heilende Arbeitsweise zu verändern. Bis dahin zog 'Es' sämtliche Störungen in meinen feinstofflichen Körper (ja, er gehört mir!), damit 'Es' fühlen konnte, worin diese Störungen bestanden, um sicher sein zu können, das Richtige zu tun, um Heilung für das Gegenüber zu bewirken und sich auch immer wieder zu zeigen, dass etwas bewirkt wurde. Das Ego nahm tagelange Schmerzen in Kauf, dann lernte 'Es' diese auf Stunden zu reduzieren und jetzt ist es bereit, das Misstrauen in Vertrauen zu wandeln und 'das Selbst' geschehen zu lassen, ohne meinen feinstofflichen Körper zu benutzen, um sich auf diese Art zu beweisen, dass es soetwas gibt, dass ich sowas kann und dass meine Wirkungsweise etwas taugt.

Woher kommt diese 'plötzliche' Bereitschaft zu vertrauen? Weil der Prozess abgeschlossen ist. Warum hat das über 10 Jahre gedauert? Weil mein Ego seine Persönlichkeit gewähren lies (= führungslose Persönlichkeit), also keinen Tag früher bereit war, den Aussagen seines Umfeldes zu entsagen und stattdessen mir selbst zu glauben, also Selbstliebe zu praktizieren. Anders formuliert: 'Es' wollte genau von jenen Menschen hören, dass meine Person in ihrem Sein und Tun etwas wert ist und mein Wirken keine Phantasterei ist, welche zuvor mit ihrer urteilenden Geringschätzigkeit das Gegenteil ausgedrückt hatten. Um das starke Überzeugtsein der Mitmenschen und die starke Unsicherheit meines Egos zu kompensieren, um trotz alledem ich selbst zu sein, und meinem Ego immer wieder eine Basis zu erschaffen an 'das Andere' zu glauben, musste ich das in der Materie Unbeweisbare für mein Ego irgendwie beweisbar machen. Deshalb stellte ich meinen feinstofflichen Körper zur Verfügung, erschuf und aktivierte exzellente energetische Verbindungen zu Notwendigkeiten und konnte so, wenn nötig, den Zweiflern Dinge aufzeigen, welche die Menschen verunsicherten und meinem Ego Sicherheit gaben. Seit einigen Monaten ist dieses Ziel erreicht, diejenigen, deren Meinung mein Ego wichtig nahm, würdigen jetzt meine Arbeit und schütteln nun staunend die Köpfe. Zu unterschiedlichen Gelegenheiten haben sie uns ihre Begrenztheit (= Verschmelzung mit der Persönlichkeits-Ebene) gezeigt, so dass mein Ego seine bisherige 'Weitung' (= Verschmelzung mit der Selbst-Ebene) unterscheiden lernte und sie haben ausgesprochen, dass sie meine Gefühlstiefe bewundern und diese selbst gerne hätten. - wow! -

Natürlich hatte mein Ego die Erwartungshaltung, dass die jeweils erfolgte Heilung nun alle Unsicherheit auflösen würde und 'Es' mir deshalb umgehend und vollständig vertrauen könnte. Wie weit diese Erwartungshaltung die Wirklichkeit verfehlt, kannst Du leichter mit folgenden Bildern, oder Vorstellungen nachvollziehen:
Die Erwartungshaltung würde erfüllt sein, wenn wir z.B. nur in einer Dimension existieren würden, oder aus nur einem Kreis bestünden, oder der physische Körper aus nur einer einzigen Zelle bestehen würde. Dann wäre durch diese eine Zelle vollkommene Heilung erfahren worden. Doch der physische Körper beinhaltet und besteht aus unzähligen Zellen! Die 'geheilte Zelle' hat mit 'ihrer Zellgruppe' die Information der Heilung unverzüglich ausgetauscht. Jede Zellgruppe hat Schnittstellen zu anderen Zellgruppen die wiederum Schnittstellen zu weiteren Zellgruppen hat (siehe dazu die aus Kreisen bestehende 'Lebensblume'). Die Informationsübertragung kann bei Schnittstellen verzögert werden. Eine solche Warteschleife ist auch eine Notwendigkeit, um z.B. einen Dominoeffekt zu erschaffen, der sich dann als AHA-Moment auf die Persönlichkeit auswirken wird.

Nachdem die Erinnerung an unsere Größe erfolgte, ist nachvollziehbarer, dass es noch einige Monate dauerte, bis mein Ego bereit war zu erkennen,  w i e  seine aktuell gestaltete Persönlichkeit die Meinung von Mitmenschen wichtiger nahm, als mein eigenes Wohl. Wie gesagt, dies sind Auswirkungen eines Prozesses. Und, dies ist gewollt! Ist dieser beendet, sind damit alle Aktivierungen deaktiviert und alle Verbindungen zu den gebrauchten Notwendigkeiten aufgelöst. Das Ego klatscht sich mit der Hand an die Stirn und kann nicht fassen, wie blind 'Es' bis dahin war und dann beginnt 'Es' sich zu fragen, wie 'Es' das jetzt so Offensichtliche vorher übersehen konnte. Mit dieser Frage wendet sich mein Ego mir zu, die Notwendigkeit des Prozesses hat sich beendet und damit schließt sich ein Kreis. Alle Mosaik-Teilchen der Information waren an 'ihrem Platz' und verbanden sich zu dem 'Bild', welches vom Ego erfasst wurde. Es aktiviert die Entscheidungsebene, der Dominoeffekt startet, und der dann von der Persönlichkeit erfahrene 'AHA-Moment' wird vom Ego als 'Beweis' genutzt, damit die Persönlichkeit zukünftig mit z.B. anderen, weniger begrenzenden Glaubensmustern interagiert, oder den Schritt in die 'Weitung' von Toleranz wagt.

Mein Ego wird diese Erfahrung mit seiner Persönlichkeit und ihrer Entscheidungsebene so lange und auf unterschiedlichste Art und Weise 'durchspielen', bis 'Es' mir wieder vollkommen vertrauen kann, anders gesehen, bis 'Es' sich mir wieder vollkommen zuwenden kann, wieder anders gesehen, 'Es' sich gewollt und voller Freude mit mir vereint. Das bedeutet, dass mein Ego sowohl die Entscheidungsebene, als auch seine gestaltete und von mir 'getrennte' Persönlichkeit nicht länger benötigt. Ist dieser Moment gekommen, so deaktiviert sich die Entscheidungsebene für mein Ego und alle Verbindungen zu den genutzten Notwendigkeiten lösen sich auf. Erinnere Dich was alles benötigt wird, um eine Persönlichkeit zu gestalten! Mein Ego ist dann von den Auswirkungen seines Trennungsbildes 'erlöst' und entspricht wieder seinem Ursprung und ja, dies umschließt einen physischen Körper ohne die materiellen Auswirkungen einer ausgedrückten Persönlichkeit ...

***

Ich  w a r t e  n i c h t  auf diesen Moment - das dauert mir  n i e m a l s  zu lange!!!

Denn, 'Es' ist mein Entzücken, je wunderlicher sich mein Ego in Deinen Augen gebärdet!

'Es' regt mich an 'Etwas' zu erschaffen; 'Es' ist wirklich zauberhaft und mir ein pures Vergnügen.

Warum, fragst Du? Nur mein Ego ist in der Lage, 'es' klein zu machen, 'Es' als kleines Menschlein zu bezeichnen, sich mit seiner geschaffenen Persönlichkeit zu verwechseln und auch so zu behandeln. Den Schmerz bewirkt 'Es' stets auf seiner Ebene, auf mich wirkt sich sein Handeln meistens so aus, wie auf Dich Deine vergnügliche Reaktion auf den besten Witz Deiner Welt.

Leben und Lieben
Das Selbst von Brigitte CH'AN*KA*RII