Grundsätzliche
Aussage aus der Perspektive vom Selbst:
Entwicklungsprozesse
finden auf der Ebene der Persönlichkeit statt.
Um mein Selbst einzubinden, also das aktuelle Geschehen meines Egos zu
erfahren
anstatt 'Es' zu
beobachten, begrenze ich Teile vom Selbst
auf mein Ego, anders gesehen, verschmelze ich mit meinem Ego und nehme
dessen Perspektiven ein; wieder anders gesehen, vergrößere ich 'die
Fläche der Schnittstelle', um die Kommunikationsfertigkeit zu erhöhen.
Mein Ego nimmt diese Veränderung wahr und interpretiert diese mit
Einsamkeit und alleingelassen sein. Also fühlt sich mein Ego in den
Zeitspannen alleine, wenn ich Ihm am nächsten bin.
Am nächsten, im Sinne von näher an der Ebene der Persönlichkeit, so
dass sich alle Sinne meines feinstofflichen Körpers, die
gesamte
Wahrnehmung, nun nach der Realität des Prozesses ausrichten kann. Das
ist gewollt!
Sämtliche
Blockaden, Implantate, Glaubenssätze, Verhaltensmuster, Begrenzungen,
Sichtweisen und vieles mehr, welche vom Ego so oft als 'schlecht' und
'falsch' interpretiert
werden, sind verbundene und aktivierte Notwendigkeiten von Prozessen.
Sie wurden erschaffen, damit sie für das Ego und auch vom Ego
eingesetzt
werden können! Und der
Entwicklungsprozess ist notwendig, um meinem
Ego etwas Bestimmtes zu vermitteln. Beispielsweise einem
ohnmachtbezogenen Ego die Erfahrung von Fremdbestimmung und einem
eigenmachtbezogenen Ego die Erfahrung der Selbstermächtigung. Mit der
Erfahrung der Eigenmacht 'übt' mein Ego mit seiner Persönlichkeit 'aus
sich
selbst
heraus'
zu begreifen und dadurch ihre Entscheidungs-Ebene entsprechend zu
benutzen, um mit mir freiwillig und
begeistert
'den nächsten Schritt'
zur Vereinigung 'zu gehen'.
Praxisbeispiel aus meinem Leben (aus dem Text Eigenliebe
entfernt
und wie beim vorherigen Absatz erneut mit der Perspektive aus der Ebene
vom Selbst beschrieben und sehr ergänzt):
Eine Woche bevor wir den Text
Eigenliebe
formulierten, zeigte ich meinem Ego,
dass es an der Zeit ist, die bis dahin praktizierte heilende
Arbeitsweise zu verändern. Bis
dahin zog 'Es' sämtliche Störungen in meinen feinstofflichen Körper
(ja,
er gehört mir!), damit 'Es' fühlen
konnte, worin diese Störungen bestanden, um sicher sein zu können, das
Richtige zu tun, um Heilung für das Gegenüber zu bewirken und sich auch
immer wieder zu zeigen,
dass etwas bewirkt wurde. Das Ego
nahm tagelange Schmerzen in Kauf, dann lernte 'Es' diese auf
Stunden zu reduzieren und jetzt ist es bereit, das Misstrauen in
Vertrauen zu wandeln und 'das Selbst' geschehen zu lassen, ohne meinen
feinstofflichen Körper zu benutzen, um sich auf diese Art zu beweisen,
dass es soetwas
gibt, dass ich sowas kann und dass meine Wirkungsweise etwas taugt.
Woher kommt diese 'plötzliche' Bereitschaft zu vertrauen? Weil der
Prozess abgeschlossen ist. Warum hat das über 10 Jahre gedauert? Weil
mein Ego seine Persönlichkeit
gewähren lies (=
führungslose
Persönlichkeit), also keinen Tag früher bereit war, den Aussagen
seines Umfeldes zu entsagen
und stattdessen mir selbst zu glauben, also Selbstliebe zu
praktizieren.
Anders formuliert: 'Es' wollte genau von jenen
Menschen hören, dass meine Person in ihrem
Sein und Tun
etwas wert ist und mein Wirken keine Phantasterei ist, welche zuvor
mit ihrer urteilenden Geringschätzigkeit das Gegenteil ausgedrückt
hatten. Um das
starke
Überzeugtsein der Mitmenschen und die starke Unsicherheit meines Egos
zu
kompensieren, um trotz
alledem ich selbst zu sein, und meinem Ego immer wieder eine Basis zu
erschaffen an 'das Andere' zu glauben, musste ich das in der Materie
Unbeweisbare
für mein Ego irgendwie beweisbar machen. Deshalb stellte ich meinen
feinstofflichen Körper zur Verfügung, erschuf und aktivierte exzellente
energetische
Verbindungen zu Notwendigkeiten und
konnte so, wenn nötig, den Zweiflern Dinge aufzeigen, welche die
Menschen verunsicherten und meinem Ego Sicherheit gaben. Seit einigen
Monaten ist dieses Ziel erreicht, diejenigen, deren Meinung mein Ego
wichtig nahm, würdigen jetzt meine Arbeit und schütteln nun
staunend die Köpfe. Zu unterschiedlichen Gelegenheiten haben sie
uns ihre Begrenztheit (= Verschmelzung mit der Persönlichkeits-Ebene)
gezeigt, so dass mein Ego seine bisherige 'Weitung' (= Verschmelzung
mit der Selbst-Ebene) unterscheiden lernte und sie haben ausgesprochen,
dass sie meine
Gefühlstiefe
bewundern und diese selbst gerne hätten. - wow! -
Natürlich hatte mein Ego die Erwartungshaltung, dass die jeweils
erfolgte Heilung nun alle Unsicherheit auflösen würde und 'Es' mir
deshalb umgehend und vollständig vertrauen könnte. Wie weit
diese
Erwartungshaltung die Wirklichkeit verfehlt, kannst Du leichter mit
folgenden Bildern, oder Vorstellungen nachvollziehen:
Die
Erwartungshaltung würde erfüllt sein, wenn wir z.B. nur in einer
Dimension existieren würden, oder aus nur einem
Kreis bestünden, oder der physische Körper aus nur einer einzigen Zelle
bestehen würde. Dann wäre durch diese eine Zelle vollkommene Heilung
erfahren worden.
Doch der physische Körper beinhaltet und besteht aus unzähligen Zellen!
Die
'geheilte Zelle' hat mit 'ihrer Zellgruppe' die Information der Heilung
unverzüglich ausgetauscht. Jede Zellgruppe hat Schnittstellen zu
anderen Zellgruppen die wiederum Schnittstellen zu weiteren Zellgruppen
hat (siehe dazu die aus Kreisen bestehende 'Lebensblume'). Die
Informationsübertragung kann bei Schnittstellen verzögert werden. Eine
solche Warteschleife ist auch eine Notwendigkeit, um z.B. einen
Dominoeffekt zu erschaffen,
der sich dann als AHA-Moment auf die Persönlichkeit auswirken
wird.
Nachdem
die Erinnerung
an
unsere Größe erfolgte, ist nachvollziehbarer, dass es noch einige
Monate dauerte, bis
mein Ego
bereit war zu erkennen, w i e seine aktuell gestaltete
Persönlichkeit die Meinung von
Mitmenschen wichtiger nahm, als mein eigenes
Wohl. Wie gesagt, dies sind Auswirkungen eines Prozesses. Und,
dies ist gewollt! Ist
dieser beendet, sind damit alle Aktivierungen deaktiviert und alle
Verbindungen zu den gebrauchten Notwendigkeiten aufgelöst. Das
Ego klatscht sich mit der Hand an die Stirn und kann nicht fassen, wie
blind 'Es'
bis dahin war und dann beginnt 'Es' sich zu fragen, wie 'Es' das
jetzt so Offensichtliche vorher übersehen konnte. Mit dieser Frage
wendet sich mein Ego mir zu, die Notwendigkeit des Prozesses hat sich
beendet und damit schließt sich ein Kreis. Alle Mosaik-Teilchen der
Information waren an
'ihrem Platz' und verbanden sich zu dem 'Bild', welches vom Ego erfasst
wurde. Es aktiviert die Entscheidungsebene, der Dominoeffekt startet,
und der dann von der Persönlichkeit erfahrene 'AHA-Moment' wird vom Ego
als 'Beweis' genutzt, damit die Persönlichkeit zukünftig mit z.B.
anderen, weniger begrenzenden Glaubensmustern interagiert, oder den
Schritt in die 'Weitung' von Toleranz
wagt.
Mein Ego wird diese Erfahrung mit seiner Persönlichkeit und ihrer
Entscheidungsebene so lange und auf unterschiedlichste Art und Weise
'durchspielen', bis 'Es' mir wieder vollkommen vertrauen kann, anders
gesehen, bis 'Es' sich mir wieder vollkommen zuwenden kann, wieder
anders
gesehen, 'Es' sich gewollt und voller Freude
mit mir vereint. Das bedeutet, dass mein Ego sowohl die
Entscheidungsebene, als auch seine gestaltete und von mir 'getrennte'
Persönlichkeit nicht länger benötigt. Ist dieser Moment gekommen, so
deaktiviert sich die Entscheidungsebene für mein Ego und alle
Verbindungen zu den genutzten Notwendigkeiten lösen sich auf.
Erinnere Dich
was alles benötigt
wird, um eine Persönlichkeit zu gestalten! Mein Ego ist dann von den
Auswirkungen seines Trennungsbildes 'erlöst' und entspricht
wieder seinem Ursprung und ja, dies umschließt einen physischen Körper
ohne die materiellen Auswirkungen einer ausgedrückten Persönlichkeit ...